Das Mentorenprogramm auf einen Blick

Die Kinder

Big Brothers Big Sisters Deutschland bietet individuelle Förderung für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 Jahren, die aus ganz unterschiedlichen Lebensverhältnissen kommen. Einige haben einen Migrationshintergrund, andere stammen aus bildungsfernen Familien. Manche wachsen bei ihrer allein erziehenden Mutter auf und haben dadurch kaum männliche Bezugspersonen und Rollenvorbilder. Wieder andere benötigen in einer schwierigen Lebenssituation – Schulwechsel, Umzug, Trennung der Eltern – Ermutigung. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie in besonderem Maße von zusätzlicher Unterstützung profitieren. Jungen bekommen einen Mentor, Mädchen eine Mentorin. Viele Familien werden von Lehrern oder Schulsozialarbeitern auf das kostenlose Angebot aufmerksam gemacht.

Die Mentoren

Als Mentoren können sich Erwachsene bewerben, die sich mindestens ein Jahr ehrenamtlich engagieren möchten. Sie durchlaufen einen mehrstufigen Auswahlprozess und werden in einer Einführungsveranstaltung auf ihre neue Rolle vorbereitet. Besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich. Berufstätige ebenso wie Studierende oder Senioren können als Mentoren aktiv werden. Wichtig ist, dass sie gerne etwas mit Kindern unternehmen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben möchten.

Das Tandem

Das Kind trifft sich mit seinem Mentor oder seiner Mentorin alle ein bis zwei Wochen für ein paar Stunden zu gemeinsamen Aktivitäten und erhält so auf spielerische, informelle Weise neue Impulse für seine Entwicklung. Anerkennung und Wertschätzung durch die Mentoren stärken das Selbstvertrauen der jungen Menschen, gemeinsame Gespräche fördern ihre Kommunikationsfähigkeit.

Die Eltern

Die Eltern sind wichtige Partner für Big Brothers Big Sisters Deutschland. Sie melden ihr Kind für das Programm an und tragen dazu bei, dass Mentoring für alle Beteiligten zu einer wertvollen, bereichernden Erfahrung wird.

Das Mentoring-Team

Big Brothers Big Sisters Deutschland hat hohe, international bewährte Qualitätsstandards, die von speziell qualifizierten, hauptamtlichen Mitarbeitern umgesetzt werden. Sie stellen die Tandems auf der Grundlage verschiedener Kriterien sorgfältig zusammen, um so die Stabilität und die damit verbundenen positiven Wirkungen von Mentoring zu gewährleisten. Auch nach dem ersten Treffen zwischen Kind und Mentor hält unser Mentoring-Team regelmäßig Kontakt zu allen Beteiligten und bietet vielfältige Unterstützung.


"Mentoren übernehmen Verantwortung und erweitern ebenso wie die Kinder ihren Horizont, deshalb würde ich es sehr begrüßen, wenn möglichst viele Schulen dieses Angebot aufgreifen..." mehr
Jutta Ebeling, Bürgermeisterin von Frankfurt und Dezernentin für Bildung und Frauen